Fox and Fern von Rina Lehmann

Fox and Fern von Rina Lehmann

[Werbung/Markennennung] Wie das halt immer so ist mit den guten Vorsätzen: Stash abbauen, keine Wolle mehr kaufen, UFOs fertig machen, regelmäßig Blogbeiträge schreiben…. Und was davon hat geklappt? Richtig! Nichts 😉 Aber heute juckts mir irgendwie in den Fingern und ich habe spontan beschlossen, in die Tasten zu hauen und euch von meinem aktuellen fertigen Projekt zu berichten. Viel Spaß beim Lesen!

Es gibt ja so Projekte, in die ist man einfach gleich schockverliebt. So gings mir mit diesem Tuch: dem Fox and Fern von Rina Lehmann [Link zu Ravelry]. Eigentlich bin ich gar kein großer Fan von assymetrischen Tüchern, aber dieses Design hat mich irgendwie total abgeholt. Sicher auch, weil das Original voll mein Farbschema trifft: rosa, lila und Flausch – was will man mehr?

Zunächst war aber die Anleitung nur exklusiv für den Adventskalender von Purl and Knit verfügbar – mit Wolle in meinem Farbschema! Und jetzt ratet, wer letztes Jahr keinen ergattert hat? SEUFZ! Aber inzwischen kann jeder das Muster auf Ravelry kaufen und dann gabs für mich natürlich kein Halten mehr!

Meine Garnauswahl

Rosa, lila und Flausch? In meinem Stash gar kein Problem! Deshalb war auch die Garnauswahl für das Tuch richtig einfach:

Fox and Fern: meine Garnauswahl
Meine Garnauswahl für den Fox and Fern

Zwei Stränge aus einer Surprise Bag von Purl and Knit und gut abgelagerte Kidsilk haze von Rowan sind es geworden.

Die Anleitung

Die Desings von Rina Lehmann sind einfach großartig – genauso wie ihre Anleitungen. Fox and Fern gibt es auf deutsch und auf englisch. Obwohl ich eigentlich meistens englische Anleitungen stricke, habe ich dieses Mal die deutsche Variante gewählt. Die Anleitung ist superausführlich und verständlich. Für den ungewöhnlichen Maschenanschlag gibt es ein Video-Tutorial. Obwohl sich die Abschnitte immer wiederholen, wird es überhaupt nicht langweilig, da sich ständig die Reihenfolge und Kombination der Garne ändert.

Mein Fazit

Ein absolutes Suchtprojekt, das richtig Spaß macht! Die Anleitung ist super verständlich und sicher auch für Anfänger machbar. Durch das Mohair ist das Tuch sehr leicht und flauschig und total angenehm zu tragen.

Fox and Fern – Fakten, Fakten, Fakten

Anleitung

Wolle und Verbrauch

  • Purl and Knit Merino Singles (aus einer Surprise Bag) in der Farbe Cozy Purple: 73 gr
  • Purl and Knit Pure Merino (aus einer Surprise Bag) in der Farbe Place de Lilas: 72 gr
  • Rowan Kidsilk haze in der Farbe 590 Pearl: 37 gr

Nadeln

  • 3,25 mm Chiaogoo Red Lace

Alle Infos zu meinem Projekt findet ihr auch auf meiner Ravelry-Seite.

So, das war er, mein erster Blogbeitrag nach richtig langer Zeit. Wie gefallen euch Beiträge zu einzelnen Projekten? Oder findet ihr die Monatsberichte besser? Lasst es mich gerne wissen!

Fröhliches Nadelgeklapper!

Eure Verena

Verlinkt mit Lieblingsstücke und Meine Fummeley.

Wolliger Jahresrückblick 2020

Wolliger Jahresrückblick 2020

[Werbung/Markennennung] Nach einer kleinen Blogpause bin ich wieder zurück und möchte heute mit euch eine Reise durch mein wolliges Jahr 2020 machen. Viel Spaß bei den Jahresmaschen 2020!

Fakten, Fakten, Fakten

Meine fertigen Projekte 2020:

  • 12 Tücher
  • 11 Paar Socken
  • 5 Oberteile
  • 1 Paar Handstulpen
  • 1 Gnom
  • 1 Decke

Insgesamt 31 fertige Projekte! Ob das 2021 zu überbieten ist?

Mein schönstes Projekt 2020

Das Projekt, das mir am besten gefällt, ist mein What the fade [Link zu Ravelry] nach einer Anleitung von Andrea Mowry. Die Wolle habe ich bei Purl and Knit bestellt und sie versammelt alle meine Lieblingsfarben. Ein wunderschönes Tuch, das zwar ganz schön viel Geduld erfordert, aber bei dem sich das Durchhalten definitiv lohnt. Pink rules!

Mein coolstes Projekt 2020

Mein coolstes Projekt sind definitiv meine Ringelsocken [Link zu Ravelry], die ich aus dem Halloween-Kalender von Undercover Otter gestrickt habe. Was es damit genau auf sich hat, werdet ihr später noch erfahren. Ich habe lange überlegt, was ich aus den bunten Mini-Strängen machen könnte und die beste Wahl waren nach diesem Jahr Gute-Laune-Socken. Am Heiligabend habe ich angestrickt und vier Tage später waren sie schon fertig! Turbo-Socken!

Neue Liebe 2020

Und damit sind wir auch schon bei der neuen Liebe, die ich 2020 entdeckt habe: das Socken stricken! Ganze 11 Paar sind mir von den Nadeln gehüpft. Und ich habe mit ein OPAL-Sockenwoll-Abo gegegönnt. Hätte mir das jemand letztes Jahr erzählt, hätte ich es sicher nicht geglaubt! Jetzt warten also 23 wunderschöne Knäuel (einen habe ich schon verstrickt) darauf, verarbeitet zu werden. Auf dass das Socken-Mojo mir erhalten bleibt!

2020 am meisten getragen

Ich muss ja zugeben, dass ich mich an manchen Projekten während dem Stricken irgendwie sattsehe und sie dann erstmal im Schrank landen (und manchmal auch vergessen werden…). Ganz anders bei diesem absoluten Lieblingsstück: dem Dust of snow [Link zu Ravelry] von Helen Stewart Schon das Stricken hat mir unglaublich Spaß gemacht. Ich habe lange Zeit nach einer perfekten Anleitung für meine Adventskalender-Minis von Asta Zimmermann gesucht. Und das ist sie! Zusammengehalten mit einem Faden Mohair ist daraus ein wunderschöner und kuschelweicher Schal geworden, der diesen Winter ständig im Einsatz ist. Ein echter Volltreffer!

Mein größter Strickspaß 2020

Der Penguono [Link zu Ravelry] von Stephen West war schon Ewigkeiten auf meiner Liste. Es gibt ja so Projekte, die man unglaublich toll findet, sich aber doch irgendwie nicht rantraut. 2020 habe ich dem inneren Schweinehund dann doch in den Allerwertesten getreten und losgelegt. Und ich hatte unglaublich viel Spaß beim Stricken! Dass ich ein großer Fan des Meisters bin, habe ich ja schon oft berichtet und auch diese Anleitung ist in bester Westknitsmanier einfach cool! Ich bin wirklich verliebt in diese Jacke und es wird bestimmt nicht mein letzter Penguono sein!

Meine größte Herausforderung 2020

Die größte stricktechnische Herausforderung 2020 war dieses Langzeitprojekt: Schon 2018 hatte ich die Pieceful Plaid [Link zu Ravelry] angefangen und damals noch ganz optimistisch geglaubt, ich könnte sie zu Weihnachten (2018!) verschenken. Natürlich falsch gedacht 🙂 Bis Juni 2020 hat es gedauert, das Monster zu bezwingen! Aber dann gabs ein Happy End! Alle Quadrate gestrickt, zusammengehäkelt (definitiv die allergrößte Herausforderung für mich) und erfolgreich verschenkt!

Neu gelernt 2020

Und dann gab es noch eine Herausforderung für mich dieses Jahr: Anfang des Jahres habe ich spontan beschlossen, mir ein Spinnrad zuzulegen und Spinnen zu lernen. Im Februar ist Kiwi hier eingezogen. Leider bin ich bis jetzt noch nicht konsequent dran geblieben. Aber der Anfang ist gemacht und es wird auf jeden Fall ein großes Ziel für 2021, meine Fähigkeiten am Spinnrad zu verbessern und regelmäßig zu üben!

Mein schönster Stashzuwachs 2020

Ich muss gestehen, 2020 habe ich viel Wolle gekauft. Okay, SEHR VIEL Wolle. Sich für den schönsten Stashzuwachs zu entscheiden, war gar nicht so leicht. Aber ganz besonders begeistert war ich von der wunderschönen Wolle von Rosy Garn. Die Färbungen von Yvonne sind wirklich wunderschön und fallen einfach genau in mein Farbschema. Wie toll die Wolle verstrickt aussieht, könnt ihr an meinem Elton [Link zu Ravelry] sehen. Ist das nicht ein Traum?

Mein coolster Stashzuwachs 2020

Beim coolsten Stashzuwachs war die Entscheidung ganz einfach: Das war defintiv die „Whats in the box Halloween-Edition“ von Undercover Otter! Im Frühjahr bin ich über das Angebot der niederländischen Brand gestoplert und musste einfach zuschlagen. Als kleiner Countdown zu Halloween gab es 13 Päckchen mit jeweils einem Mini-Strang Sockenwolle und einem Geschenk. Das war sowas von cool! Wenn ihr einen genaueren Blick auf die Wolle und die Goodies werfen wollt, dann schaut doch mal auf meinem Instagram-Profil vorbei. Bei der nächsten Whats in the box-Aktion bin ich auf jeden Fall wieder an Bord!

Meine liebsten Projekttaschen 2020

Ich bin ja nicht nur wollsüchtig, sondern auch hochgradig süchtig nach Projekttaschen. Das passt natürlich hervorragend zu meiner chronischen Anstrickeritis 😉 Und so sind 2020 einige neue Exemplare hier eingezogen. Ganz besonders begeistert bin ich von diesen beiden Schönheiten: Links eine Tasche von Pinkhazelbags und recht eine Townbag von Fringe Supply Co., die es leider inzwischen nicht mehr gibt. Um so mehr freue ich mich, dass ich noch ein Exemplare ergattern konnte.

Meine liebsten Tools 2020

Eins ist neu eingezogen, eins schon länger hier, aber das sind meine beiden liebsten Tools 2020. Neu gegönnt habe ich mir einen mega coolen Holz-Anhänger von Katrinkels mit der Anleitung für den Kitchener-Stich (den Maschenstich auf deutsch). Müsst ihr auch jedes Mal wieder nachschauen, wie der funktioniert? Mit diesem kleinen Helferlein, das man sich an die Projekttasche hängen kann, ist die Anleitung immer griffbereit. Cool, oder? Dieses und noch andere Tools gibts übrigens bei Steffi von ScreamingColours.

Schon länger hier, aber dieses Jahr fleißig im Gebrauch ist mein Tasselinchen von Cherrypicking. Ich liebe dieses kleine Ding und würde am liebsten an jedes Tuch Quasten hängen 🙂

Meine liebsten Bücher 2020

Ich bin ja ein bekennender Potterhead, deshalb war gleich klar, dass ich dieses Buch einfach haben MUSS: Harry Potter Knitting Magic. Und ich hoffe, dass ich es nächstes Jahr auch endlich schaffe, etwas daraus zu stricken. Bis dahin wird einfach geblättert und in der magischen Welt von Hogwarts geschwelgt.

Mein zweites Lieblingsbuch ist eigentlich gar keins, sondern ein Kalender: Der Strickplaner 2021 von Martina Behm. Ich liebe das System von weekview und nutze es jetzt schon seit drei Jahres. Das in Verbindung mit dem schönsten Hobby der Welt ist doch einfach perfekt, oder?

Meine beste Entscheidung 2020

2020 war ich schon kurz davor, mein kleines Projekttaschen-Business aufzugeben. Große Konkurrenz, Diskussionen um Preisgestaltungen und den Wert von Handarbeit machen es nicht immer leicht, ein DIY-Business zu führen und sind manchmal ganz schön frustrierend. Aber dann habe ich mich im Mai doch dazu entschlossen, dem Ganzen bei Etsy noch eine Chance zu geben – und das war wirklich die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei euch bedanken! Für eure Bestellungen, die vielen positiven Rückmeldungen, liebe Kommentare und Likes und positive Bewertungen! Das ist wirklich großartig und ich bin so dankbar für alles! Ich werde auf jeden Fall weiternähen und hoffe, dass ihr noch viel Freude an meinen Taschen haben werdet!

Das war sie auch schon, meine kleine Reise durch das Jahr 2020. Ich hoffe, sie hat euch gefallen! Auch hier nochmal vielen lieben Dank für eure Unterstützung und die lieben Rückmeldungen zu meinem Blog! Wenn ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt, meldet euch gerne. Ich freue mich immer, von euch zu hören!

In diesem Sinne: Rutscht gut ins neue Jahr! Bleibt gesund und munter, genießt den stillen Jahreswechsel, strickt viel, lasst es euch gut gehen, bleibt zuversichtlich und macht einfach das Beste draus!

Alles Liebe!

Eure Verena

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westknitsarethebestknits – meine Projekte von Stephen West

westknitsarethebestknits – meine Projekte von Stephen West

[Werbung/Markennennung] Es ist vollbracht! Mein Exploration Station aus komplett selbstfärbter Wolle ist fertig! Dieses – zugegebenermaßen nur für mich – historische Ereignis will ich zum Anlass nehmen und euch mal meine bisherigen Stephen West-Projekte zeigen. Davon habe ich nämlich schon einige gestrickt. Und ich bin ein richtiges Fangirl. Deshalb heißt der heutige Beitrag (zurecht) westknitsarethebestknits. Viel Spaß!

Exploration Station 2.0

Und hier ist er, der Grund meiner Begeisterungsstürme: mein Exploration Station 2.0. Ganz besonders für mich, weil ich zum ersten Mal ein Projekt aus komplett selbstgefärbter Wolle gestrickt habe. Und das war natürlich ein großer Ansporn, ganz schnell fertig zu werden. Obwohl ich ja so gut wie nie monogam stricke, war das Tuch jetzt in 3 Wochen fertig – Rekord! Gestrickt habe ich ihn aus Schmusewolle Gipfelwelten. Das ist Sockenwolle aus 75% Schurwolle (Merino extrafine) und 25% Polyamid und wie ich finde ziemlich weich.

Warum 2.0? Weil ich den Exploration Station schon zum zweiten Mal gestrickt habe – und wieder hat er richtig Spaß gemacht. Ich finde, er ist auch ein perfektes Einsteigerprojekt für alle, die verschiedene Techniken ausprobieren wollen. Es gibt verkürzte Reihen, Hebemaschen, Brioche und eine Chevron Kante (ähm, wie heißt das denn auf deutsch? Falls es jemand weiß, lasst es mich wissen!). Und das alles wunderbar erklärt in bester Westknits-Manier.

Deshalb stricke ich auch so gerne Anleitungen von Stephen West. Jede Masche in jeder Reihe wird angegeben. Zu komplizerten Teilen gibt es in den allermeisten Fällen Videos, in denen der Meister selbst beschreibt, wie die Maschen zu stricken sind. Wirklich großartig! Böse Zungen behaupten ja, Westknitsprojekte würden doch immer wieder gleich aussehen, aber ich habe wirklich bei jedem Projekt was Neues gelernt, das ich zuvor noch nie gestrickt habe. Un das war eine ganze Menge 🙂

westknitsarethebestknits – was bisher geschah

The Doodler

Mein erstes Westknits-Projekt, das ich gestrickt habe, war The Doodler. Und das waren gleich mehrere Premieren: mein erster Mystery-Knitalong (damals 2015), mein erstes Projekt mit handgefärbter Wolle und meine erste englische Anleitung. Gestrickt habe ich ihn aus Dibadu Funnies – simply merino. Weil ich auf den letzten Drücker noch mitstricken wollte und alle Garnsets schon ausverkauft waren, musste ich mir selbst Wolle organisieren. Als absoluter Neuling auf dem Gebiet der handgefärbten Wolle kannte ich durch eine Empfehlung nur Dibadu. Da dort auch schon fast alles ausverkauft war, habe ich mir kurzerhand drei verfügbare Farben bestellt, die ich wahrscheinlich so niemand kombiniert hätte. Und siehe da: Fertig hats mir richtig gut gefallen. Auch was, das man von Stephen West lernen kann: Einfach mal mutig sein in der Farbwahl.

Dotted Rays 2.0

Dann war ich angefixt. Mein nächstes Projekt, das ich mir ausgeguckt habe, war der Dotted Rays. Dummerweise habe ich die falsche Anleitung erwischt. Es gibt nämlich zwei Versionen – eine für Fingering-Garne und eine für DK-Stärke. Ihr ahnt es? Gestrickt habe ich aus Schachenmayr Tahiti und aus dem geplanten Tuch ist ein Tüchlein geworden. Aber egal: Inzwischen wohnt er bei meiner Mama, die gerne kleine Tücher trägt.

Exploration Station 1.0

2017 habe ich meinen ersten Exploration Station gestrickt. Die Wolle ist Rowan Fine Art. Eine traumhaft weiche Sockenwolle aus Merinowolle, Kid Mohair und Maulbeerseide, die leider inzwischen nicht mehr hergestellt wird.

Eyeball shawl

Genau aus dieser Wolle habe ich auch den Eye ball shawl gestrickt. Eine wirklich coole Konstruktion, die -wie ja der Name schon sagt – wie ein Auge aussieht. Ein tolles Projekt, trotzdem finde ich die Form zum Tragen nicht ganz so optimal.

Marled Magic Mystery Shawl KAL

Und mein drittes Westknits-Projekt 2017: Der Marled Magic Mystery Shawl KAL Ein absolut perfektes Restprojekt, in dem die Farben gefaded werden. Man kann also alles verstricken, was man in der Restekiste so findet. Den werde ich auf jeden Fall nochmal stricken!

Texture Time

Und auch letztes Jahr habe ich beim Westknits-Mystery-KAL mitgestrickt: Den Texture Time. Dieses Mal wars wirklich ein hartes Stück Arbeit 🙂 Vor allem die lettischen Zöpfe (die ich zuvor auch noch nie gemacht hatte) waren kein sehr großes Vergnügen. Anders als in den vergangenen Jahren gabs beim MKAL 2018 einen Bonus-Teil: eine Abschluss-Kante mit ganz hübschen „Bubbles“. Eine echt Fleißarbeit, die sich aber absolut lohnt. Gestrickt habe ich aus einem Set von Qing-Fibre, das ich mir bei Stephen and Penelope bestellt hatte. Besonders toll (und besonders teuer….) war dabei die Melted Baby Suri. Ein Traum!

Dotted Rays 2.0

Dieses Jahr habe ich es dann auch endlich mal geschafft, den Dotted Rays in der richtigen Größe und mit der richtigen Anleitung zu stricken 🙂 Gestrickt aus einem Bobbel von Lana Grossa und inzwischen eines meine absoluten Lieblingstücher.

Starflake

Last but noch least: Wie könnte es anders sein? Natürlich stricke ich auch dieses Jahr mit beim Westknits-Mystery-KAL. Die Wolle wartet noch drauf, gewickelt zu werden und dann gehts los! Morgen ist Cast-on und ich bin schon unglaublich gespannt!

Seid ihr auch dabei? Viel Spaß beim Anschlagen!

Eure Verena

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Tahiti-KAL: Südseereise mit Hindernissen

Tahiti-KAL: Südseereise mit Hindernissen

[Werbung/Markennennung] Um das gleich mal vorwegzunehmen: Ich finde mein fertiges Maeva-Tuch aus dem Tahiti-KAL toll! ABER: Der Weg dorthin hat mich doch ganz schön Nerven gekostet.

Als ich euch in den Monatsmaschen vom Tahiti-KAL berichtet habe, war die Lage noch recht entspannt. Mein kleines Lace-Drama war überwunden und ich war fröhlich mit den Anfängen von Teil 3 beschäftigt.

Aber alles der Reihe nach:

Tahiti-KAL Teil 1

Teil 1 – Immer her mit den Überraschungen

Als die Firma Schachenmayr und die liebe Julia aka Frau Feinmotorik zum Tahiti-KAL aufgerufen haben, war sofort klar: Ich muss dabei sein! Und mit einem Mystery-KAL kriegt man mich ja gleich doppelt – wer liebt keine Überraschungen? Außerdem hatte ich noch vier Knäuel Tahiti-Wolle im Stash, die schon eine ganze Weile auf ein passendes Projekt gewartet haben – und hier war es! Also habe ich am 29. März höchstmotiviert angeschlagen und war gleich am nächsten Tag mit Teil 1 fertig! Alles easy – YAY! Ich war begeistert!

Tahiti-KAL Teil 2

Teil 2 – Wo sind meine Maschen hin?

Nach zwei langen Wochen ging es weiter mit Teil 2: Lace. Ich bin ja zugegebenermaßen nicht die motivierteste Lace-Strickerin der Welt. Nix mit mindless und Knitflix. Und schon ging‘s wesentlich langsamer voran. Dann nach 10 Reihen Lace-Teil der erste Supergau: Maschen fallengelassen und zwar gleich richtig viele. Die Motivation war auf dem Tiefpunkt angelangt. Da war nichts zu retten: Also ribbeln. Rettungsleine? Pfft – brauch ICH doch nicht! Schön wär‘s gewesen…. Also Teil 2 komplett ribbeln und nochmal von vorne. Und die Reihen zogen sich… Dann kurz vor der Zielgeraden von Teil 2 der zweite Supergau… Wieder haben sich vier Maschen selbständig (WIE AUCH IMMER) und fröhlich auf ihren Weg durch den Lace-Teil gemacht. Verzweiflung ist kein Ausdruck. Aber den kompletten Lace-Teil ein zweites Mal ribbeln? No way! Dann hätte ich sicher nicht nochmal angefangen. Also Augen zu und durch: Maschen kreuz und quer zusammengestrickt, rumgerechnet, rumgepfuscht und schließlich frustriert als Feature abgehakt. Und wie immer beschlossen: Nie wieder LACE!

Tahiti-KAL Teil 3

Teil 3 – Wir zählen auf 4

Nach dem Lace-Desaster war von meiner Motivation nicht mehr so richtig viel übrig… aber ich wollte dieses Tuch haben – unbedingt! Da blieb nur eins: tief durchatmen und weiter. Eigentlich ist Teil 3 auch wirklich simpel… eigentlich. Der größte Teil lief auch wirklich gut. Aber wenn der Wurm mal drin ist. Irgendwie hat die Konzentration so nachgelassen, dass ich mich bei 4 + 1 Maschen so oft verzählt hab, dass ich am Ende wieder vier ganze Reihen ribbeln musste. Und die waren zu diesem Zeitpunkt wohlgemerkt schon richtig lang. Urgh! Konnte es noch schlimmer kommen?

Tahiti-KAL Teil 4

Teil 4 – Banane in der Südsee

Habe ich wirklich gesagt, ich würde nie wieder Lace stricken? Teil 4: Lace. Aber dieses Mal hat’s wirklich gut geklappt. Eingängiges Muster, nicht verzählt – alles bestens! Zwar war ich auf den letzten Metern mal wieder tierisch ungeduldig (Nervt euch das auch immer so, wenn ihr kurz davor seid, ein Projekt fertigzustellen? Mysteriös…), aber das Ende war in Sicht. Dann kam die letzte Reihe: locker abketten. Nicht, dass ich nicht drüber nachgedacht hätte, ELASTISCH abzuketten… Ihr ahnt es? Welches Teufelchen mir das auch immer ins Ohr geflüstert hat, ich habe natürlich NICHT elastisch abgekettet. Und schon vor dem Waschen war das Desaster erkennbar. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Also tapfer das Tuch ins Wasser gepackt, baden lassen, hoffnungsvoll rausgefischt, auf die Spannmatten gelegt, verzweifelt überall rumgezuppelt, Nadeln reingepinnt und erkannt, was eigentlich schon klar war: Das Ding ist maximal bananenförmig. Natürlich war die Kante zu eng. OH MEIN GOTT! Darf man von so viel Unfähigkeit überhaupt berichten? Und es kam, wie es kommen musste: Frau Wollominös hat alle 430 abgeketteten Maschen wieder aufgenommen und NOCHMAL abgekettet… dieses Mal elastisch (Ihr hört das Zähneknirschen?). Und – oh Wunder – das Spannen war gar kein Problem.

Geschafft! Maeve – der Tahiti-KAL ist fertig!

FAZIT:

  • Netflix und Lace vertragen sich nicht – zumindest nicht bei mir.
  • Beim nächsten Mal ganz genau nachdenken, bevor man 430 Maschen abkettet!
  • Mystery-KALs sind trotzdem VOLL TOLL
  • Dieses Tuch ist wunderschön! Unbedingt nachstricken – jetzt wisst ihr ja, wie man es nicht macht 🙂

Verlinkt mit Lieblingsstücke und Meine Fummeley

Socken stricken: Frust und Flow

Socken stricken: Frust und Flow

[Werbung/Markennennung] Es gibt ja so Projekte, mit denen steht man einfach auf Kriegsfuß: bei mir sind es Socken! Ich mag gestrickte Socken sehr – ich wollte sie nur nie stricken.

Nadelchaos

Meine Erfahrungen mit dem Stricken von Socken sind ziemlich durchwachsen. Erstmal sind da diese fummeligen dünnen Nadeln. Entweder man strickt mit einem Metall-Nadelspiel, das sich regelmäßig selbstständig macht. Oder mit Holz- oder Bambus-Nadeln, die ich als Feststrickerin meistens brutal zu bananenförmigen Objekten verbiege. Bei kleinen Rundstricknadeln sind mir die Nadeln zu kurz, bei Magic Loop nervt mich das ewige Durchziehen. Und: Hat meine eine Socke fertig, muss man ja noch eine stricken…

Sockenfrust statt Sockenlust

Meine ersten Socken hatten das typische blöde Fersenloch (ist das nicht die Pest?). Die zweiten habe ich sofort wieder geribbelt, weil sie mir so gar nicht gefallen haben. Die dritten – die Kinda Magic Socks von Wool and the Gang und Regia, die ich ja eigentlich total cool finde, wenns dann klappt – sind statt Leo eher Streifenhörchen geworden und das auch noch für Hobbitfüße. Mimimimimi…. Alles doof! Ihr habt das Problem erkannt.

Sockenehrgeiz

Aber losgelassen hat`s mich dann irgendwie auch nicht. Bin ich wirklich zu doof zum Socken stricken? ALLE stricken Socken. Nur ich nicht? Das ging mir ja dann doch ziemlich an die Stricker-Ehre. Also habe ich wild entschlossen am 1. März einen neuen Versuch gewagt! Damit mich die Motivation nicht wieder verlässt, hab ich mir einen richtig coolen Strang Sockenwolle von Steffi von ScreamingColours gewickelt (Farbe Trecker) und mich unter Anleitung von Maschenmarie an Stinos mit einer Shadow Wrap-Ferse gewagt: Zum Video Hier wird wirklich alles super erklärt und sogar für Socken-Nulpen wie mich endlich verständlich! Noch mehr hätte ich mich gefreut, wenn der Trick, wie man Fersenlöcher vermeidet, gleich mit erklärt worden wäre und ich nicht zwischen zwei Videos hätte switchen müssen (zum Video) – aber das ist ja dann doch meckern auf hohem Niveau.

Heureka

Und so habe ich sie dann doch endlich geschafft: Meine erste Socke! Inzwischen sind sie tatsächlich auch zu zweit, gewaschen und getragen. Und was soll ich sagen? Irgendwie bin ich ja jetzt doch so ein kleines bisschen angefixt. Mal sehen, wie lange das Socken-Strick-Mojo anhält.

Wie ist das bei euch? Strickt ihr gerne Socken? Welche Anleitungen muss man unbedingt mal gestrickt haben?

Zwischendurchprojekte: alles Baby!

Zwischendurchprojekte: alles Baby!

[Werbung/Markennennung] Ich mag sie ja – diese kleinen Zwischendurchprojekte. Das Gefühl, doch mal was fertigzukriegen zwischen all den Mammut-Cardigans (wie meinen Comfort Fade Cardi), Pullovern, Tüchern und weiteren UFO-Häufchen. Und was strickt sich besonders schnell? Alles fürs Baby! Als sich im Freundeskreis Nachwuchs angekündigt hat, war schnell klar: Das Geschenk wird gestrickt. Im Werksverkauf von Schachenmayr (übrigens nicht ungefährlich, wenn man ziemlich in der Nähe wohnt…) habe ich zwei Knäuel Baby Merino Silk DK von Rowan gekauft. Das ist eine wunderbar weiche Merino-Seiden-Mischung, die – wichtig für Babykleidung – sogar in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Bei 50 g hat die Wolle eine Lauflänge von 134 m und setzt sich zusammen aus 66% Merinowolle und 34% Seide. Die Wolle war da, so habe ich mich auf die Suche nach passenden Anleitungen gemacht und bin auf Ravelry fündig geworden.

Das ganze Baby-Set: Cardigan, Mütze und Handschuhe.
Alle Anleitungen sind bei Ravelry kostenlos erhältlich.

Puerperium Cardigan

Der Puerperium Cardigan von Kelly van Niekerk  (Anleitung: https://www.ravelry.com/patterns/library/puerperium-cardigan) wird als Raglan von oben gestrickt. Der Clou: Die Knopfleiste sitzt nicht mittig, sondern an der Seite. Was ich beim Stricken nicht bedacht habe: Ich hasse Knöpfe annähen… am Ende waren da ganze 8 (!) Knopflöcher. Und wenn ich als Knopfphobikerin richtig gezählt hätte, hätte ich dann auch genügend Knöpfe bestellt. So hatte ich jetzt einen Knopf zu wenig… nachbestellen fiel auch aus, weil – wie könnte es auch anders sein – alles ausverkauft war. Aber wir bauen ja alle gerne mal ein paar Features ein: also habe ich einfach eine Luftmaschenkette gehäkelt und als Bindebändchen befestigt. Passt!

Detail des Baby-Cardigans
Baby-Cardigan mit Special-Feature

Mütze mit Knoten und Baby-Handschuhe

Weil noch einiges an Wolle übrig war, habe ich passend zum Cardigan noch Accessoires gestrickt. Ausgesucht habe ich den Baby Hat with Top Knot – Tegan von Julie Taylor (Anleitung: https://www.ravelry.com/patterns/library/baby-hat-with-top-knot—tegan). Das Baby-Mützchen wird in Runden gestrickt und bekommt oben einen langen Schlauch, der zum Knoten gebunden werden kann. So lässt sich die Größe der Mütze variieren. Sehr süß und eine clevere Idee. Dazu kamen dann noch Baby’s first Mittens von Doris Kaltenberger (Anleitung: https://www.ravelry.com/patterns/library/babys-first-mittens-2). Kleine putzige Handschuhe für Mini-Babyhände.

Das Baby-Mützchen im Detail
Baby-Mützchen mit Knoten
Die Babyhandschuhe im Detail
Handschuhe für Mini-Babyhände.

Fazit: Auch wenn er sehr schön geworden ist, würde ich den Cardigan wegen den ganzen Knöpfen nicht mehr stricken. Da siegt dann doch die Faulheit. Ansonsten ist die Anleitung ist gut verständlich und das Jäckchen schnell gestrickt. Die Wolle fasst sich sehr gut an, aber das Maschenbild könnte beim Cardigan etwas schöner sein. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und die Beschenkten haben sich sehr gefreut. Das Mützchen und die Handschuhe gingen ebenfalls superflott von den Nadeln und sind eine sehr schöne Ergänzung. Insgesamt habe ich für das ganze Baby-Set nicht mal zwei Knäuel Wolle verbraucht.

Was sind eure liebsten Zwischendurchprojekte?

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